Einblick
Fahrzeug polieren von Hand
Die Fahrzeugwäsche ist für viele ein regelmässiges Ritual. Die Lackpflege kommt dabei oft zu kurz. Für eine schöne Optik und einen stabilen Werterhalt ist eine regelmässige Politur jedoch wichtig. Beliebt ist dabei das Polieren von Hand.
Wertvolle Handarbeit
Viele Menschen haben zu ihrem Fahrzeug eine besondere Verbindung. Da liegt es nahe, die Politur selbst und von Hand durchzuführen.
Gerade für Einsteiger ist die Handpolitur gut geeignet. Bei dieser Variante lässt sich der ausgeübte Druck leichter einschätzen, was ein sauberes Ergebnis ohne Schäden begünstigt. Allerdings braucht die Handpolitur etwas Kraft, und auch der Zeitfaktor sollte nicht unterschätzt werden.
So geht die Handpolitur
Poliermittel auf die Karosserie und los? So einfach ist es leider nicht. Das wird benötigt:
- Poliermittel für die Handpolitur
- Polierwatte oder Polierschwamm
- Mikrofasertuch
- Handschuhe
Wichtig: Das Poliermittel niemals direkt auf den Lack geben, sondern stets auf das Werkzeug auftragen und damit auf den Lack aufbringen.
Der Ablauf:
- Poliermittel auf Polierschwamm oder Polierwatte geben
- mit kreisenden Bewegungen auf den Lack aufbringen
- abwarten, bis eine weiss-milchige Schicht sichtbar wird
- mit dem Mikrofasertuch auspolieren
Drei Punkte sollte man dabei beachten: Die kreisenden Bewegungen müssen klein sein, der Druck nicht zu hoch, und es wird immer nur ein Abschnitt nach dem anderen bearbeitet. So vermeidet man, dass die Politur eintrocknet. Das Tuch sollte zwischendurch gewechselt oder erneuert werden.
Zum Abschluss empfiehlt sich ein Rundgang um das Fahrzeug. Der Lack wird genau betrachtet, um Rückstände zu erkennen. Diese werden mit dem Mikrofasertuch nachgearbeitet.
Nach dem Polieren das Wachsen
Mit dem Poliervorgang ist die Arbeit fast getan, es fehlt nur das Finish. Eine Wachsversiegelung verleiht dem Lack zusätzlichen Schutz und verlängert den Glanz.
Bei älteren Fahrzeugen ist das Wachsen nach der Handpolitur sinnvoll, weil der Lack hier meist schon etwas angegriffen ist. Neue Fahrzeuge lassen sich ebenfalls wachsen. Bei Neuwagen mit Metalliclackierung ist es dank der zusätzlichen Klarlackschicht nicht zwingend nötig. Bei uni lackierten Fahrzeugen schadet es nicht und schützt den Lack vor Verunreinigungen und Verfärbungen.
Das Wachsen läuft ähnlich wie das Polieren ab: Wachs auf einen Polierschwamm geben und in kleinen, kreisenden Bewegungen auf den frisch polierten Lack auftragen. Dabei ohne Druck arbeiten und stets nur kleine Flächen bearbeiten, sonst trocknet das Wachs ein.
Eine Alternative zum Wachs
Statt Wachs lässt sich auch eine Polymerversiegelung verwenden. Sie ist widerstandsfähiger als Wachs, erreicht aber einen etwas geringeren Glanz. Während Wachs vor allem aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht und auf dem Lack aufliegt, ist die Polymerversiegelung ein synthetisches Erzeugnis, das sich mit dem Lack verbindet.
Fazit
Das Polieren von Hand hat Tradition und verspricht eine besondere Beziehung zum Fahrzeug, ob Auto, Motorrad oder Oldtimer. So einfach wie erwartet ist die Handpolitur allerdings selten. Es gilt einiges zu beachten, etwa die Wahl des Poliermittels oder den richtigen Druck. Zudem ist die Arbeit zeitaufwendig.
Wer seine Zeit lieber anders nutzt, kann die Politur den Fachleuten überlassen. Wir von AVP Autopflege sind auf Lackpflege spezialisiert und bringen Ihr Fahrzeug professionell und sorgfältig wieder auf Hochglanz.

