Oldtimerpolitur
Alte Lacke brauchen Erfahrung.
Oldtimerpolitur bei AVP Autopflege: Nitro-, Kunstharz- und dünne Altlacke werden zuerst beurteilt und besonders schonend und kontrolliert bearbeitet.
Oldtimerpolitur
Erst den Altlack lesen, dann polieren.
Oldtimer- und Youngtimer-Lacke sind anders aufgebaut als moderne Klarlacke. Nitro-, Kunstharz- und alte Einschichtlacke sind oft dünner, verwittert und reagieren empfindlich auf Abtrag. Was bei einem aktuellen Lack Routine ist, kann hier zu viel sein.
Wir beginnen deshalb mit einer ehrlichen Beurteilung von Lacktyp, Schichtstärke und Zustand. Erst danach entscheiden wir, wie weit eine Politur sinnvoll geht und wo Erhalt wichtiger ist als maximale Korrektur. Und weil ein Klassiker mehr ist als Lack, pflegen wir auf Wunsch auch Chrom, Holz und Leder mit, von Hand und passend zur Epoche.

Einblick im Video
Oldtimerpflege im Detail.
Das Video zeigt, weshalb klassische Fahrzeuge eine ruhige Beurteilung und kontrollierte Arbeit brauchen, bevor Politur oder Konservierung beginnen.
Alle Videos ansehenFür wen die Oldtimerpolitur passt
Originalität und Lackzustand geben den Rahmen vor.
Eine Oldtimerpolitur ist sinnvoll, wenn ein älterer Lack wieder ruhiger und gleichmässiger wirken soll, der Charakter des Fahrzeugs aber erhalten bleibt. Was schonend möglich ist, klären wir vor der Arbeit.
Wenn der Klassiker zählt.
Geeignet für Oldtimer, Youngtimer, Sammlerfahrzeuge und restaurierte Klassiker, bei denen der Originallack mit Bedacht behandelt werden soll.
Wenn der Aufbau besonders ist.
Nitro-, Kunstharz- und dünne Altlacke verhalten sich anders als moderne Klarlacke. Wir messen die Schichtdicke digital und polieren mit reduzierter Drehzahl und minimaler Wärmeentwicklung.
Wenn Patina bleiben darf.
Verwitterung und matte Stellen lassen sich oft mildern. Wo Patina zum Fahrzeug gehört, erhalten wir sie bewusst, statt sie wegzupolieren.
Ablauf
Schritt für Schritt, ohne Eile.
Der Ablauf folgt einer klaren Reihenfolge: beurteilen, vorbereiten, schonend bearbeiten, konservieren. So bleibt die Arbeit am alten Lack nachvollziehbar und der Abtrag kontrolliert.
Beurteilung
Lacktyp, Verwitterung und Vorschäden werden geprüft, die Schichtstärke messen wir digital. Wir klären, was sinnvoll erreichbar ist und wo wir bewusst zurückhaltend bleiben.
Vorbereitung
Schonende Handwäsche und Dekontamination entfernen Schmutz und Ablagerungen, bevor an der Politur überhaupt gearbeitet wird.
Mehrstufige Politur
In abgestimmten Schritten und mit laufender Kontrolle wird der Lack vorsichtig aufgearbeitet, Glanz und Tiefe so weit, wie es das Material trägt.
Konservierung und Übergabe
Auf Wunsch wird der Lack mit klassischen Wachsen oder einer Acrylversiegelung konserviert. Bei der Abholung erklären wir, was wir gemacht haben und worauf Sie achten sollten.
Ehrliche Grenzen
Was eine Oldtimerpolitur nicht leistet.
Eine Politur arbeitet am vorhandenen Lack. Sie ersetzt keine Lackierung und keine Restaurierung. Wo der Lack zu dünn oder zu beschädigt ist, sagen wir das offen, bevor wir beginnen.
Durchgeriebene Stellen, blanke Bereiche und tiefe Schäden bis auf die Grundierung lassen sich nicht wegpolieren, sie brauchen einen Lackierer. Bei sehr dünnen Altlacken bleibt der Abtrag bewusst gering, damit kein irreversibler Schaden entsteht, auch wenn dadurch nicht jeder Kratzer vollständig verschwindet. Manchmal ist der ehrlichste Rat, eine Stelle so zu belassen, wie sie ist. Was im konkreten Fall möglich ist, beurteilen wir am Fahrzeug und stimmen das Ziel vorher mit Ihnen ab.
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Wenn mehr als die Politur ein Thema ist, ordnen wir die nächsten Schritte gemeinsam ein. Diese Seiten helfen bei der Auswahl.
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