Mikroschleiftechnik
Korrektur, wo Politur nicht reicht.
Mikroschleiftechnik bei AVP Autopflege: für tiefere Defekte, bei denen Politur allein nicht ausreicht, mit kontrolliertem Abtrag nach genauer Lackprüfung.
Mikroschleiftechnik
Erst messen, dann schleifen.
Manche Defekte sitzen tiefer im Klarlack, als eine Politur sie erreicht: tiefe Verätzungen durch Vogelkot, eingebrannter Insektenschmutz, Spuren von saurem Regen, Staubeinschlüsse im Lack oder Fehler nach Spengler- und Lackarbeiten. Hier arbeiten unsere eidgenössisch diplomierten Autolackierer mit feinsten Schleifkörnungen, wo normales Polieren an seine Grenze kommt.
Mikroschleiftechnik trägt im Mikrometerbereich Material ab und ist deshalb kein Standardschritt. Wir prüfen Lackstärke und Defekttiefe genau, bevor wir entscheiden, ob ein Eingriff sinnvoll und verantwortbar ist. Das Ziel ist die perfekt glatte, spiegelnde Ebene des Lacks, die Basis für jede anschliessende Versiegelung.

Für wen Mikroschleiftechnik passt
Defekttiefe und Lackreserve entscheiden.
Mikroschleiftechnik ist sinnvoll, wenn ein Defekt tiefer als üblich sitzt, der Lack genug Reserve hat und das Ziel klar ist. Nicht jeder Kratzer gehört bis zum Maximum bearbeitet.
Wenn Politur nicht mehr greift.
Geeignet für tiefe Kratzer im Klarlack und Lackfehler aus der Produktion, die mit klassischer Politur nicht erreicht werden.
Wenn ältere Lacke aufgearbeitet werden.
Sinnvoll bei der Aufbereitung von Klassikern oder Fahrzeugen, deren Lackbild lokal eine stärkere Korrektur verträgt.
Wenn ein Finish folgen soll.
Oft als Vorarbeit vor einer hochwertigen Versiegelung, damit der Lack vor dem Schutz sauber und ruhig vorbereitet ist.
Ablauf
Kontrolliert Schritt für Schritt.
Der Ablauf folgt einer klaren Reihenfolge: prüfen, schleifen, ausarbeiten, kontrollieren. So bleibt der Abtrag nachvollziehbar und das Ergebnis vorhersehbar.
Lackprüfung
Lackstärke und Defekttiefe werden gemessen. Wir klären, ob genug Materialreserve da ist und ob ein Eingriff überhaupt sinnvoll ist.
Mikroschliff
Mit feinen Schleifkörnungen wird der Defekt gezielt und kontrolliert reduziert, ohne unnötig viel Klarlack abzutragen.
Ausarbeiten
Die geschliffene Stelle wird stufenweise auspoliert, bis Glanz und Tiefe wieder zum übrigen Lackbild passen.
Kontrolle
Das Ergebnis wird geprüft und das weitere Vorgehen besprochen, etwa eine anschliessende Versiegelung als Schutz.
Ehrliche Grenzen
Was Mikroschleiftechnik nicht leistet.
Mikroschleiftechnik arbeitet im vorhandenen Lack. Wo zu wenig Material da ist oder der Schaden zu tief sitzt, ersetzt sie keine Lackierung und sollte nicht erzwungen werden.
Jeder Mikroschliff trägt Klarlack ab, und diese Reserve ist begrenzt. Defekte, die bis auf den Untergrund reichen, gehören zu Spengler oder Lackierer statt unter die Schleifmaschine. Wir messen deshalb vor jedem Eingriff und sagen ehrlich, wenn ein Defekt nicht ohne unverhältnismässiges Risiko entfernt werden kann. Manchmal ist die bessere Entscheidung, einen Kratzer sichtbar zu lassen, statt den Lack dauerhaft zu schwächen. Was im konkreten Fall passt, klären wir am Fahrzeug, bevor wir beginnen.
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