Einblick
Warum Elektroautos den Lack anders belasten
Ein Elektrofahrzeug fährt leiser, sauberer und ohne Auspuff. Beim Lack führt das aber nicht automatisch zu weniger Arbeit. Wer ein E-Auto über längere Zeit pflegt, merkt: Die Verschmutzung sieht anders aus als bei einem Verbrenner, und sie sitzt oft hartnäckiger.
Rekuperation erzeugt feineren Bremsstaub
Elektrofahrzeuge bremsen zu einem grossen Teil über den Motor. Die mechanische Bremse kommt seltener zum Einsatz, arbeitet dann aber unter anderen Bedingungen. Der dabei entstehende Abrieb ist feiner als der grobe Bremsstaub, den man von der Scheibenbremse kennt.
Feinere Metalloxidpartikel setzen sich tiefer in der Lackstruktur fest. Sie lassen sich mit einer normalen Wäsche schlechter lösen und bleiben oft als raue Stellen zurück, die man eher fühlt als sieht.
Die Karosserie lädt sich stärker auf
Batteriemasse und Rekuperation führen zu einer stärkeren elektrostatischen Aufladung der Aussenhaut. Geladener Lack zieht Staub an, statt ihn abfallen zu lassen. Deshalb wirken Elektrofahrzeuge nach kurzer Zeit wieder staubig, obwohl sie frisch gewaschen wurden.
Standzeiten sind länger, nicht kürzer
Ein E-Auto steht beim Laden. An der Ladesäule, im Parkhaus oder auf dem Aussenplatz kommen Harz, Industriepartikel und Witterung dazu. Diese Belastung ist nicht dramatisch, aber sie ist konstant, und sie trifft auf eine Oberfläche, die durch die Aufladung ohnehin mehr annimmt.
Was daraus folgt
Die Konsequenz ist nicht mehr Chemie, sondern eine glattere Oberfläche. Je weniger Schmutz überhaupt anhaftet, desto seltener und desto schonender muss gewaschen werden. Das reduziert Wasser, Reinigungsmittel und die Mikrokratzer, die beim Waschen entstehen.
Genau darauf ist unser System für Elektrofahrzeuge ausgelegt. Details dazu stehen auf der Seite zu E-Lack Shield Eco, ein Überblick über alle Schutzsysteme in den Lackversiegelungen.

