Autolack dient dem Korrosionsschutz und der farblichen Verschönerung des Fahr­zeugs. Dabei wer­den fol­gen­de Lackt­ypen ein­ge­setzt:

Autolackierungen

2 Komponenten UNI Lack 

Dieser Lack besteht zu 95% aus Unifarben, wie rot, gelb, blau, weiss usw. Uni­far­ben haben eine andere Pig­men­tie­rung und Zu­sam­men­set­zung als Me­tal­lic­far­ben und wer­den als Kom­bi­na­tion von Farbe, Här­ter und Ver­dü­nner auf­ge­tra­gen.

BASIS 2 Komponenten Lack 

Bei Autolacken wird vielfach Metallicfarbe gewählt. Dabei wird – in einem zwei­stu­fi­gen Ver­fah­ren – zuerst der Grund­ton der Me­tal­lic­farbe auf­ge­tra­gen. Nach kur­zer Luft­tro­cknung folgt der Klar­lack­auf­trag. Klar­lack schützt den Grund­ton und un­ter­stützt durch seinen Glanz den ty­pischen Me­ta­lise-Ef­fekt.

Heutige Autolacke sind weicher und empfindlicher! Der Grund liegt bei der VOC-Kon­for­mi­tät (vo­la­tile organic com­pounds) der Lacke gemäss den lau­fend an­ge­pass­ten EU-Be­stim­mun­gen durch den Lack­ver­band CEPE.

Aufgrund dieser Auflagen können die Werke keine bes­se­ren, re­si­sten­te­ren Lacke an­bieten.

Selbst Neuwagen müssen zu­sätz­lich ge­schützt wer­den. Daher lohnt es sich 3-fach, schnellst­mög­lich (bevor Lack­feh­ler auf­tre­ten) bei AVP eine pro­fes­sio­nel­le Ve­rsie­ge­lung ap­pli­zie­ren zu las­sen. Ihr Fahr­zeug wird es Ihnen dan­ken!

Die Zukunft der Autolacke

Die Nano-Schutz­hül­le von ge­rade mal ein Mil­lion­stel Mil­li­me­ter re­volu­ti­oniert die Car­ros­se­rie neu. So ist es den­kbar, dass sich die Fahr­zeuge in Zu­kunft selbst waschen oder auf Knopf­druck so­gar die Far­be wechseln.

Weltweit wird aktu­ell an einem «Klar­lack­pan­zer» ge­forscht, wel­cher Nano­par­ti­kel zu einem «Ket­ten­hemd» ver­eint. Da­durch bekommt der Lack noch mehr Flexi­bi­li­tät, weicht me­cha­ni­schen Be­las­tun­gen aus und kehrt an­schlies­send wie­der in die alte Form zur­ück.

Selbstreparierender Lack

Es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass Tupf­lack (für Farb­aus­bes­se­run­gen) eines Ta­ges nicht mehr zum Ein­satz kommt, weil der Auto­lack be­reits über selbst­re­pa­rie­rende Eigen­schaf­ten aus der Nano­tech­no­logie ver­fügt. Eine Selbst­re­pa­ra­tur an der­selben Stelle lässt sich nach heu­ti­gem Wis­sens­stand aber nur einmal ver­wirk­lichen. Lack­spe­zia­lis­ten rech­nen frühes­tens in 20 Jahren mit der Markt­reife.