Oldtimer – sicher mit dem Oldie in die Saison

Der Start in den Frühling

Die Tage werden länger, die Temperaturen angenehmer. Es ist an der Zeit, Oldtimer und Youngtimer frühlingsfit zu machen. Doch was muss getan werden, um für einen guten Start in die neue Saison zu sorgen?

Los geht es natürlich mit einer gründlichen Autowäsche. Im Anschluss daran muss das Auto genau begutachtet und der Zustand beurteilt werden. So erkennt der Autoliebhaber schnell den anstehenden Wartungsbedarf.

3 Punkte-Gesundheitscheck für den frühlingsfiten Oldtimer

Nach Wäsche und Betrachtung geht es daran, den Old- oder auch Youngtimer genau zu checken. Und ihn dabei bis ins kleinste Detail frühlingsfertig zu machen.

• Herz
• Nieren
• Gehirn

Das Herz - Autobatterie

Die Batterie erweckt Oldtimer wie Youngtimer zum Leben. Der erste Schritt beim Batteriecheck: der Ausbau. Denn auf der Stellfläche der Batterie können sich Blätter und Schmutz sammeln. Dieser muss vor Saisonstart entfernt werden, um keine Korrosion zu begünstigen.

Nach dem Wiedereinbau der Batterie empfiehlt sich eine Ladungsprüfung. Nur eine geladene Batterie lässt das Fahrzeug anspringen.

Wartungsfreie Batterie? Einfach laden.

Konventionelle Bleibatterie? Hier gilt es, auch die Batteriesäure zu überprüfen. Liegt deren Stand unter der Markierung „Minimal“, muss aufgefüllt werden. Dies geschieht einfach mittels destilliertem Wasser.

• Verschluss abnehmen
• destilliertes Wasser einfüllen
• Verschluss wieder anbringen

Achtung! Batteriesäure ist gefährlich! Wird hier ohne Schutzbrille und Handschuhe hantiert, kann die ätzende Flüssigkeit zu Verletzungen führen.

Die Nieren - Autoflüssigkeiten

Bei den Flüssigkeiten eines Autos handelt es sich um:

• Bremsflüssigkeit
• Kühlflüssigkeit
• Motoröl
• Servolenkung-Hydraulikflüssigkeit

Bremsflüssigkeit einfach nur durch einen kurzen Blick prüfen? Bitte nicht! Denn Bremsflüssigkeit muss regelmässig im Abstand von 2 Jahren gewechselt werden. Geschieht dies nicht, kann es gefährlich werden. Denn alte Bremsflüssigkeit kann zum Versagen der Bremsen führen.

Die Kühlflüssigkeit sowie die Hydraulikflüssigkeit der Servolenkung müssen bezüglich ihres Stands überprüft werden. Ist noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden?

Das Motoröl sollte vor dem Start in die Saison gewechselt werden. Achtung! Das Motoröl muss beim Wechsel fliessfähig und somit warm.

Das Gehirn - die Zündung

Bevor der Oldtimer das erste Mal nach der Winterpause angelassen wird, steht die Kontrolle von Luftfilter und Zündkerzen. Das Gehäuse des Luftfilters säubern. Dauerluftfilter waschen und ölen. Dabei bitte die Herstellervorgaben beachten. Papierluftfilter ausklopfen.

Von Reifen und anderem Gummi

Die Gummidichtungen an Oldtimern bedürfen einer besonderen Pflege. Erfolgt diese nicht, werden die Dichtungen porös. Dies wird spätestens dann zum Problem, wenn die Dichtungen ersetzt werden sollen und aufgrund des Fahrzeugalters nicht mehr lieferbar sind. Dabei sind die Gummidichtungen besonders wichtig. Schliesslich schützen sie den Oldtimer-Innenraum vor Feuchtigkeit.

Auch die Scheibenwischerblätter müssen überprüft werden. Verfügen sie noch über die gewohnte Griffigkeit? Falls nicht, sollten die Wischerblätter erneuert werden. Denn fehlender Durchblick bei Regen ist gefährlich.

Bei den Reifen gilt es, drei Punkte zu überprüfen.

• Alter
• Profil
• Druck

Nach maximal 8 Jahren müssen die Reifen erneuert werden. Unabhängig davon, wie das Profil aussieht. Der Grund dafür ist die Gummimischung. Sie härtet aus und bietet bei Nässe nicht mehr den nötigen Grip.

Das Reifenalter findet sich auf der Seite des Reifens als DOT-Nummer. DOT 0816 besagt beispielsweise, dass der Reifen in der 8. Kalenderwoche im Jahr 2016 produziert wurde.

Besondere Pflege für ein besonderes Auto

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