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Autowäsche im Sommer

Sonnenschein und warme Temperaturen, perfekt für die Fahrzeugreinigung. Oder etwa doch nicht? Die Autowäsche im Sommer birgt Gefahren, welche dem Lack schaden können. Wichtig ist, die Fahrzeugwäsche richtig durchzuführen.

Wichtig im Sommer: die regelmässige Reinigung

Es sind vor allem die Insektenreste, welche Autofahrern in den Sommermonaten das Leben schwer machen. Ob auf der Scheibe oder auf der Karosserie, überall befinden sich tote Insekten. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern kann zudem durch das natürliche Gemisch aus Chitin, Säuren und Sekreten dem Fahrzeuglack schaden.

Werden die Insektenreste nicht entfernt, sind unschöne Flecken sowie Lackschäden die Folge. Eine regelmässige Autowäsche im Sommer wird deshalb empfohlen. Doch Achtung, einfach durch die Waschanlage fahren reicht bei Insektenrückständen nicht aus. Diese Verschmutzungen müssen vor der Fahrt in die Autowaschanlage mit Insektenentferner besprüht werden. Nach einer kurzen Einwirkzeit von rund 2 Minuten lassen sich die toten Insekten auch in der Waschanlage entfernen.

Von anderweitiger Entfernung der Insektenrückstände, beispielsweise mit dem Fingernagel, einem Schaber oder einem Tuch ist dringend abzuraten. Denn all dies verursacht feinste Mikrorisse im Lack, welche den Lack nachhaltig schädigen.

Auch die Hinterlassenschaften von Vögeln sollte baldmöglichst entfernt werden, denn auch Vogelkot ist äusserst aggressiv auf dem Fahrzeuglack.

Autowäsche im Sommer - so wird’s gemacht

Ob in der Waschstrasse oder per Handwäsche, beides ist möglich. Die Fahrzeug-Handwäsche erzielt allerdings oftmals bessere Ergebnisse, vor allem in Bezug auf Insektenrückstände.

Die Reinigung von Hand

Für die Autowäsche empfiehlt sich ein kühlerer Tag. Das Fahrzeug sollte sich dabei im Schatten befinden. Denn bei zu warmen Lack und zu warmen Felgen trocknet das Reinigungsmittel zu schnell an. Hässliche Schlieren sind die Folge. Sollte die Fahrzeugwäsche nur an einem heissen Tag möglich sein, so sollte die Reinigung von oben nach unten erfolgen.

Ein Eimer mit Wasser und Auto-Shampoo, ein weiterer Eimer mit klarem Wasser sowie ein Reinigungstuch ist alles, was für die gründliche Fahrzeugreinigung benötigt wird.

Langfaserige Mikrofasertücher sind aufgrund ihrer offenen Zellstruktur die beste Wahl für die Autowäsche, denn sie nehmen den Schmutz sicher auf. Schwämme werden gerne verwendet, doch geben diese den Dreck wieder an die Fahrzeugoberfläche ab, anstatt ihn sicher festzuhalten. Keinesfalls verwendet werden sollten handelsübliche Haushaltsschwämme, da diese den Lack verkratzen.

Das Tragen von Handschuhen wird empfohlen, da die Reinigungs- und Pflegemittel die Haut austrocknen oder sogar Ausschläge verursachen können.

Und so geht’s

Schritt 1: die Felgen

Da die Felgen am längsten einweichen müssen und zudem das Abspritzen Schmutz vom Boden aufwirbeln kann, muss bei der Autowäsche stets mit der Reinigung der Felgen begonnen werden.

• Felgen abmontieren
• Radkästen säubern
• Schraublöcher und Innenbette reinigen

Sind die Felgen besonders empfindlich, ist es hilfreich, diese vor dem eigentlichen Reinigungsprozess einige Zeit in warmes Wasser zu legen, um die Verunreinigungen vorab aufzuweichen.

Schritt 2: der Lack

Zu Beginn der Lackreinigung wird das Fahrzeug von oben nach unten komplett eingeschäumt, um die Verunreinigungen aufzuweichen. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird der Schaum mit einem Wasserschlauch oder vorsichtig mit dem Hochdruckreiniger abgespült. Bei letzterem ist unbedingt auf ausreichenden Abstand zum Fahrzeug zu achten, um keine Schäden zu verursachen.

Schritt 3: schwer erreichbare Stellen

Stellen wie die Gummifalze von Türen und Fenster, der Einstiegsbereich, die Kühlergrill-Zwischenräume oder auch die Zierleisten sind nur schwer zu reinigen. Hierfür empfiehlt sich ein sauberer, feiner Pinsel, Autoshampoo sowie Wasser zum Abspülen.

Schritt 4: die Hauptreinigung

Für die Hauptreinigung wird nun das Mikrofasertuch sowie der Eimer mit dem Autoshampoo-Wasser-Gemisch benötigt. Die Autowäsche erfolgt von oben nach unten. Begonnen wird bei den Stellen mit weniger Schmutzablagerungen, denn so wird die Swirl- und Schlierengefahr reduziert.

Wichtig ist, nur geringen Druck mit dem Mikrofasertuch auf den Lack auszuüben, um den Fasern das Aufnehmen des Schmutzes zu ermöglichen. Zwischendurch das Tuch im Eimer mit dem klaren Wasser ausspülen.

Für den unteren Bereich des Fahrzeuges, welcher in der Regel meist am stärksten verschmutzt ist, empfiehlt sich die Verwendung eines zweiten Mikrofasertuches.

Schritt 5: das Abspülen

Zu guter Letzt wird das Auto von oben nach unten gründlich abgespült. Wahlweise mit dem Gartenschlauch oder vorsichtig mit dem Hochdruckreiniger. Wichtig ist, mit dem Wasserstrahl nicht den Boden zu treffen, da sich sonst erneut Schmutzpartikel auf dem Fahrzeuglack verteilen können.

Schritt 6: das Trocknen

Für das Abtrocknen des Autos wird ein trockenes Mikrofasertuch verwendet und das Fahrzeug von oben nach unten ohne Druck abgewischt. Auch die Falze müssen mit dem Mikrofasertuch durchgewischt und so getrocknet werden. Im Anschluss an das Trocknen kann ein Detailer verwendet werden, um den Lack zu versiegeln.

Schritt 7: die Nacharbeit

Befinden sich noch Rückstände, Verkrustungen oder Teerflecken auf dem Lack, so kann mit einer speziellen Lackreinigungsknete gearbeitet werden:

• ein wenig Detailer auf die noch verschmutzte Stelle auftragen
• mit der Reinigungsknete vorsichtig mehrmals über die Stelle streichen
• Detailer-Rückstände mit einem Mikrofasertuch abwischen und mit einem neuen Tuch nachpolieren

Reinigung in der Waschstrasse

Die Fahrzeugwäsche in der Waschstrasse bzw. Waschanlage erfolgt schnell und einfach. Doch Achtung: hartnäckige Verunreinigungen wie Insektenrückstände, Baumharze oder auch Vogelkot müssen vorbehandelt werden. Die Waschanlage alleine entfernt diesen Schmutz nicht.

Extra-Tipps in Sachen Waschanlage

Für die Autowäsche in der Waschstrasse bzw. Waschanlage ist ein Regentag sehr günstig. Denn so wird bereits auf der Fahrt dorthin der Schmutz ein wenig eingeweicht. Auch die Bürsten oder Reinigungslappen der Anlage sind aus diesem Grund weniger mit Schmutz vollgesogen. Ein besseres Reinigungsergebnis wird somit erzielt und die Gefahr von kleinsten Kratzern gemildert.

Zwar ist es heutzutage relativ unwahrscheinlich, dass die Bürsten einer Waschanlage den Fahrzeuglack ernsthaft zerkratzen. Tatsache ist jedoch, dass sie oft kleine Kunststoffrückstände oder auch Swirls, also feinste runde Kratzer auf dem Lack hinterlassen. Eine Waschstrasse mit Reinigungslappen sollte aus diesem Grund bevorzugt werden.

Fazit

Die regelmässige Autowäsche im Sommer ist wichtig. Denn verbleiben vor allem hartnäckige Verunreinigungen wie Insektenreste oder auch Vogelkot zu lange auf dem Fahrzeuglack, nimmt dieser dauerhaften Schaden. Eine Wertminderung droht. Eine gründliche Fahrzeugwäsche mindestens alle 2 Wochen sorgt nicht nur für eine schöne Optik, sondern auch für einen makellosen Lack und guten Werterhalt.

 

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